![]() | stiftungsfahrt in stürmischer see
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| start | am 9. Janur 2005 startete die Flaschenpostsee offiziell mit eine Stiftungsfahrt und vielen Ehrengästen in stürmische See. | für finder |
Als Ende des Jahres 2004 zahlreiche Ehrengäste und Journalisten zur Jungfernfahrt der Flaschenpostsee eingeladen wurden, konnte noch keiner wissen, dass dies gerade das stürmischste Wochenende im jungen Jahr werden würde. Doch die Eckernförder, auch die Prominenz aus Politik und Öffentlichkeit sind mutig: fast alle geladenen Gäste fanden sich am Sonntag den 9. Januar auf dem Traditionssegler „Platessa von Esbjerg“ ein. Während der warme, aber gewaltige Wind langsam abebbte und der Regen für die nächsten Stunden versiegte, konnte Postadmiral und Seniorskipper Ewald Huß, zahlreiche Politiker und Repräsentanten von Wirtschaft und Verwaltung an Bord begrüssen. Auch die Presse war reichlich vertreten. | ![]() | |
![]() | Natürlich waren auch die Initiatoren, allesamt Mitglieder des KÜNSTLER & KAOTEN Stammtisches, erschienen um die Stiftungsfahrt würdig zu begehen. Eine grosse Korbflasche künstlerisch von ihr gestaltet brachte Marianne Tralau mit. Auch die grosse Fahne mit dem von ihr neugestalteten Signet der Flaschenpostsee hatte sie in langen Nachtschichten noch kurzfristig genäht. Ewald Huß und die neunjährige Lovis liessen das ungewöhnliche Erkennungszeichen alsbald vom Mast lustig flattern. Der Gastronom und Vater der ersten Eckernförder Flaschenpoststation (im Utgard, Gaetjestr. am Hafen) Huby „Matthias“ Huber brachte ausser seinem Koch nebst leckerer Suppe auch noch jede Menge heisser Getränke mit, die verhindern sollten, dass die Gäste unterwegs erfieren. | ![]() |
![]() | Kurz nach 12 Uhr legte die Mannschaft der Platessa, fachmännisch durch den erfahrenen Traditionskipper Rolly verstärkt, ab. Huß erklärte den anwesenden Gästen nochmals die Idee der Flaschenpostsee: „Wir wollen auch einen Beitrag zur touristischen Belebung Eckernfördes leisten und haben die Idee als künstlerisches Projekt gestartet. | ![]() |
![]() | Über das Internet (www.FLASCHENpOSTsee.de), unsere Poststation „Utgard“ am Hafen und die Informationsstelle der Touristik GmbH an der Uferpromenade kann das Publikum ein original Flaschenpostbriefpapier erwerben. Dieses, beliebig ausgefüllt, wird nachdem sie wieder abgegeben wurde, mit den Eckernförder Traditionsschiffen zur See gebracht. Die Organisatoren leiten etwaige Antworten weiter und dokumentieren die Abläufe auf ihrer Internetseite.“ Die Initiatoren möchte mit ihren Projekt auch die touristische Landschaft in der Bucht beleben und greifen dabei besonders den Leitspruch „Lebensfreude wie Sand am Meer“ auf. „Kunst, Spass und Lebensfreude gehören für uns in Eckernförde einfach zusammen – gerne vermitteln wir das auch an die Besucher unserer schönen Stadt“ fasst einer der Kreativen dieses Motiv zusammen. | |
![]() | Alle Anwesenden unterschrieben die blau – weiss - rote Stiftungsurkunde – sogar doppelt. Ein zweites Exemplar für die Dokumentation im Logbuch und Internet lag gleich daneben. Marianne Tralau und Monika Breustedt verplombten und siegelten die gut gefüllte Flasche. Dem Finder winken reichhaltige Belohnungen: eine Übernachtung für zwei Personen nebst Essen und Einladung zum KÜNSTLER & KAOTEN Stammtisch am Donnerstag. Auch die Bürgermeisterin wird die Finder einladen und Freikarten für eine Kulturveranstaltung liegen auch in der bauchigen Flasche. Um 12 Uhr und 59 Minuten kam dann der denkwürdige Moment: Postadmiral Ewald Huß schmiss mit viel Schwung und sehr fotogen die Flasche im hohen Bogen über Board. | ![]() |
![]() | Und während die Urbuddel langsam aus der Sichtlinie dümpelt lassen die Seereisenden ihre Gedanken baumeln: Wo die Flasche wohl hin strömt? Die Bürgermeisterin ist ganz sicher: „mindestens nach Fehman, vielleicht gar bis Dänemark?“ Der Skipper tipt eher auf das näher gelegene Laboe. Und wer sie wohl findet? Und ob die Finder sich melden? Viele Fragen, Gedanken und Anregungen entstanden mit dieser ersten Flaschenpost der FLASCHENpOSTsee- Gemeinde. Viele Flaschen, viele Gedanken, Wünsche und Hoffnungen sollen noch folgen – und viele wunderbare, eigentümliche und skurrile Geschichten, die die Postseeleute in den Zeitungen und im Internet veröffentlichen wollen. | ![]() |
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