![]() | Wie die kaoten zur flaschenpost kamen eine geschichte von fognin mit bildern von stefi rehm. | ![]() |
Am Donnerstag treffen sich beim dem Huby im Utgard immer die Künstler & Kaoten. Normalerweise ist das Utgard eine Wikingerkneipe mit lauter Musik und ganz vielen Kerzen, aber am Donnerstag Abend muss immer ganz viel Licht an sein und dafür die Musik ganz ganz leise, denn die Kaoten wollen sich unterhalten. Meistens reden Sie alle durcheinander und trinken furchtbar viel Bier und Wein. Manchmal streiten sie auch über Schrägschnittpasspartouts, oder fachsimpeln nächtelang über Badewannenstöpsel. | für finder seitenübersicht worum geht es kontakt geschichten logbuch | |
Neulich sagte der Admiral: „Wir spielen Flaschenpost! “Da redeten die Kaoten wieder mal alle durcheinander und freuten sich und verteilten Rollen und Aufgaben und fanden sich sehr wichtig. Der fognin sollte die Internetseite machen, die Trallala das Logo, die Anke und die Stefi wollten zeichnen, der Admiral alle Fäden zusammenhalten und der Huby, ehemals Wirt der lustigen Schar, durfte stolz sein, er wurde der erste Eckernförder Flaschenpoststationsvorsteher. Und nach etlichen Donnerstagen mit viel viel Bier und viel viel Wein und lautem Gerede, wurden alle wichtigen Leute eingeladen und sie fuhren alle mit dem Admiral aufs Meer und schmissen die erste Flaschenpost in die stürmische Ostsee. Aber das ist eine andere Geschichte und die steht im Internet. | Jetzt darf jeder mitspielen. Zum Beispiel auch der Maik. Der Maik kommt ins Utgard und bestellt bei dem Huby: „Eine Kanne Bier, eine große Pizza mit allem drauf und eine Flaschenpost.“ Der Maik ist schon ein toller Kerl und lässt sich auch nicht lumpen. Und als er seine Kanne Bier leergesoffen hatte und die riesen Pizza aufgefressen, da nimmt er sein Briefpapier und geht nach Hause, weil er hat das nicht so gerne, wenn ihm jemand zuschaut, wenn er versucht zu schreiben. Vorher erinnert ihn der Huby noch, dass er bezahlen muss. Und da der Maik ein toller Kerl ist, macht er das. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Huby zwei Meter groß ist, ganz viele Haare hat und noch mehr Muskeln. Natürlich hätte der Maik sein | |
Flaschenpostseebriefpapier auch bei der Tourist - Information bei der Stadthalle kaufen können, oder im Internet, - aber dann hätte er nicht soviel Pizza dazu fressen können. | Als der Maik am nächsten Tag wieder nüchtern ist, macht er sich dran und beschreibt und bemalt das Briefpapier. Er gibt sich riesige Mühe, vielleicht wird ja seine Flaschenpost gefunden, und dann kommt der Brief ins Internet und der Maik wird berühmt und alle seine Freunde hauen ihm dann auf die Schulter und meinen, dass er ein toller Kerl sei. | |
Am Abend geht er wieder zu dem Huby ins Utgard und gibt seinen Brief ab. Und da er gestern schon die 10 EURO bezahlt hat, braucht er jetzt kein Geld mehr. Da freut er sich natürlich ganz doll und er hilft dem Huby, die Nachricht in die Flasche zu stopfen und dann trinkt er, da er ja so billig davon gekommen ist, noch ganz viele Kannen Wickingerbier. | Der Huby hat von dem Maik die Adresse aufgeschrieben und bringt jetzt die Flasche und den Zettel mit der Anschrift zu der Stefi und zu der Anke. Die Anke und die Stefi sind nicht nur Freundinnen, sie sind auch Postmeisterinnen. Das ist eine furchtbar wichtige Sache und sie dürfen jetzt die Anschrift von dem Maik in ein Logbuch schreiben. Und sie haben ganz viele Stempel und sie sind auch verantwortlich. Sie nehmen also dem Huby die Flasche und den Zettel ab und prüfen, ob der Huby alles richtig gemacht hat. | |
Und dann darf der Huby zuschauen, wie die Anke und die Stefi alles in das Logbuch schreiben. Aber das können sie gut und sie machen auch kaum Fettflecke in das Logbuch. Dann trägt die Anke den Zettel und die Flaschenpost zum Admiral. Und der Admiral brummt etwas in seinen Bart. Nicht dass das wichtig wäre, aber das machen alle Admirale. Und dann bestimmt der Admiral , dass der Rolly die Flaschenpost mitnehmen darf auf seinem alten Segelschiff und er darf sie weit draußen rausschmeißen. | ![]() | Und dabei trägt er dann alles, was ihm einfällt, wie Wetter, Windrichtung, Position, Fieberkurve usw. in den Zettel ein. Den kriegt der Maik später dann zugeschickt, damit er auch weiss, dass seine Flaschenpost losgelassen wurde. Aber so weit sind wir noch nicht. Jetzt fragt der Rolly erstmal den Admiral, ob er auch die tolle Fahne von der Trallala mitnehmen darf, mit dem Logo drauf. |
Das darf er, sagt der Admiral. Da freut sich der Rolly noch mehr und sein Hund bellt. Und dann gehen der Rolly und der Admiral ins Utgard. Aber sie trinken kein Bier aus Kannen, der Rolly trinkt Wiskey, weil er ein Seemann ist und der Admiral trinkt Rotwein, weil er ein Admiral ist und schon alt und weise. | Während der Admiral und der Rolly die Abreise von Maiks Flasche im Utgard genau vorbereiten, schreibt die Stefi dem fognin eine eMail. Da schreibt sie ihm, dass der Maik eine Flasche verschicken will. Und der fognin trägt das im Internet ein. | |
Der fognin sitzt immer an seinem Computer, trinkt ganz viel Kaffee und trägt immer alles ein, was man ihm sagt oder schickt. Und wenn dann der Maik an seinem Computer sitzt, kann er alles über seine Flaschenpost im Internet lesen, anstatt zu arbeiten. | ![]() | Und dann vergeht viel Zeit. Donnerstags treffen sich die Kaoten und anstatt über Schrägschnittpasspartouts zu streiten, rätseln sie, was wohl mit Maiks Flaschenpost geworden ist, die der Rolly mitten auf der Ostsee rausgeschmissen hatte, nachdem er wieder nüchtern geworden war. |
![]() | Eines Tages bekommt der Admiral einen Anruf. Das ist die Dörte, die anruft und die in Dänemark Urlaub gemacht hat und da am Strand anstatt eines Mannes, wie sie hoffte, eine Flaschenpost gefunden hat. Und dann telefonieren der Maik und die Dörte miteinander. Und der Maik schreibt dann auf seinem Computer ganz viele eMails an die Dörte anstatt zu arbeiten. Und dann treffen sich die Dörte und der Maik. Und dann muss der Maik tanzen lernen und hat keine Zeit mehr im Utgard Bierkannen auszutrinken und seine Freunde finden das garnicht toll. | Und am Donnerstag lesen sich die Künstler & Kaoten die Geschichte vor. Und da der Falko immer später kommt, lesen sie ihm die Geschichte noch mal extra vor. Und die Kaoten freuen sich, sie wollen nämlich ganz viele Geschichten haben und die wollen sie sich vorlesen und der fognin stellt die dann ins Internet und dann lesen die Flaschenpostgeschichten alle Leute. Und wenn Du nicht lesen kannst, kommst Du einfach am Donnerstag ins Utgard dann lesen die Kaoten dir die Geschichte auch noch einmal vor. |
Und hier ist der K&K Stammtisch: | ![]() | impressum
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